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Donnerwand 28. 9.

Touren > 2014


Donnerwand

Ein strahlender Sonntag, nach einer wochenlangen Regenperiode, der schon einige Tage vorher im Wetterbericht angekündigt wurde, ließ uns einen Massenansturm auf die Bergwelt befürchten. Aus diesem Grund wählten wir ein eher wenig begangenes Gebiet auf der Nordseite der Schneealpe und da noch eine teilweise unmarkierte Route.

Wegbeschreibung:

Wir beginnen die Tour am Wegweiser des Weges 443 auf die Schneealpe. Der Pfad führt anfangs einen bewaldeten Hang hinauf bis er in das Tal des Kleinbodenbaches einmündet und flacher wird. Nach etwa 45 Minuten quert man den Bach (Bild 1). Nach weiteren 15 Minuten wechselt man wieder auf die andere Seite des Baches (Bild 2). Stetig leicht bergauf quert man 3 kleine Zuflüsse bis man, am Beginn des Melkbodens, wieder auf den Kleinbodenbach trifft. Der markierte Weg führt jetzt am östlichen Bachufer weiter über den Melkboden. Wir folgten dem schottrigen Bachbett etwa 200 Meter (Bild 3) bis zu einer ausgeprägten, rechts herunterkommenden Schuttrinne, mit einem kleinen Bach (Bild 4).

Nach etwa 10 Minuten Aufstieg wird die Rinne enger und die vom Wasser überflossenen Felsen sind von Algen grün eingefärbt (Bild 5). Hier führt, von mir durch einen kleinen Steinmann gekennzeichnet, ein anfangs unscheinbarer Steig rechts den Hang hinauf (Bild 6). Er windet sich gut erkennbar durch die Latschen den Hang hinauf, bei einer Weggabelung geht man rechts weiter bis man den Griesleitensattel erreicht (Bild 7). Der hier anfangs, durch viele Spuren des Weideviehs, nicht klar erkennbare Pfad führt rechts weiter um später den Ausläufer des Gipfelhanges zu queren (Bild 8 Tiefblick auf die Großbodenalm). Auf dem Sattel angekommen geht man die weite Wiese die immer steiler wird (Bild 9), je nach Kondition, gerade oder in Serpentinen zwischen Latschen und Abgrund, um nach gesamt etwa 3 Stunden Aufstieg das Gipfelkreuz der Donnerwand, 1,799 m, zu erreichen (Bild 10).

Zum Abstieg geht man vom Gipfel in südwestlicher Richtung den Rand der Latschen entlang etwas bergab bis zu einem kleinen Steinmann. Hat man den erreicht sieht man in westlicher Richtung einen größeren Steimann (Bild 11 + 12), der den Beginn des Weges dem Grat entlang zum Kleinen Waxeneck kennzeichnet. Der Steig folgt dem Grat abwechselnd auf der Süd- und Nordseite (Bild 13).

Vom Kleinen Waxeneck ( Bild 14) in westlicher Richtung absteigend trifft man auf einer großen Wiese auf einen von links kommenden Pfad der paralell zu unserem Weg, aber wesentlich tiefer, am Ende des Gipfelhanges beginnend, vereinzelt mit roten Punkten und Pflöcken markiert, hierherführt.

Die spärlichen Pflöcke führen zuerst zum Taborsattel (Bild 15) und weiter über die weitläufige Wiese abwärts bis man auf einem Baum ein quadratisches rotes Holztäfelchen entdeckt (Bild 16). Von dort weiter den sporadischen Pflöcken folgend trifft man nach etwa 20 Minuten auf die Johanneshütte (Bild 17).

Dort wollten wir den auf verschiedenen Karten unterschiedlich eingezeichneten Steig der direkt ins Tal führt finden, um uns den langweiligen und ausgedehnten Forststraßen-Hatscherer zu ersparen. Konnten ihn aber leider nicht entdecken (habe aber eine nochmalige Suche als zukünftiges Vorhaben eingespeichert) und so blieb uns nur die Forststraßen-Variante.

Auf- und Abstiege gut 1.000 m, Länge etwa 12 km, Gesamtgehzeit incl. aller Pausen und Fotostops 8 Stunden.






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Daß wir bei der Suche nach dem wesentlich kürzeren Abstieg von der Johannes-Hütte ins Tal, der auf der Karte eingezeichnet ist, scheiterten ließ mir keine Ruhe. So stand ich nächsten Tag wieder vor dem Hang und dachte mir wenn der Weg von oben nicht zu finden war muß es doch von unten gelingen ihn zu entdecken. Irrte dann stundenlang suchend den Hang hinauf aber außer einer farbenprächtigen Raupe und einem freundlich blickenden Frosch entdeckte ich nichts. Fazit: den Weg gibt es nicht mehr und er sollte bei der nächsten Auflage der Karte nicht mehr eingezeichnet sein. Ich werde versuchen das zu veranlassen.

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